Zu viel Risiko: Lipowitz’ Sturz war ein Fahler im entscheidenden Moment
Der deutsche Radprofi Florian Lipowitz hat sich beim Zeitfahren der Tour de France bei einem schwerwiegenden Sturz verletzt. Wie sein Teamchef nun erklärte, war der Unfall nicht einfach Pech, sondern das Resultat einer zu aggressiven Fahrweise in einer kritischen Kurve.
In der tückischen Rechtskurve verlor der deutsche Radstar die Kontrolle über sein Fahrrad. Der Grund: Lipowitz war nach Aussage seines Teams deutlich zu schnell unterwegs und begab sich damit in einen Bereich, in dem ein Fahrfehler unvermeidlich wurde. Im Kampf um schnelle Zeiten bei dem Einzelzeitfahren hatte der Radprofi die Balance zwischen Risiko und Sicherheit zu sehr in Richtung Offensive verschoben.
Der Sturz markiert das Ende von Lipowitz’ Hoffnungen auf eine erfolgreiche Tour-de-France-Kampagne. Mit dieser Diagnose wird deutlich, dass es nicht allein die Tücken der Rennstrecke waren, sondern auch eine zu waghalsige Fahrweise, die zum Unglück führten.
Quelle: www.n-tv.de

