Infantino weist Kritik ab: Fifa-Chef empfiehlt Gegnern Meditation und Gebet

Fifa-Präsident Gianni Infantino sieht sich derzeit mit zahlreichen Vorwürfen konfrontiert, die seinen Führungsstil und die Entscheidungen des Weltverbandes in Frage stellen. Doch statt sich mit den Kritikpunkten auseinanderzusetzen, reagiert der 54-Jährige mit einer ungewöhnlichen Gegenoffensive.
Die Kritik an Infantino ist vielfältig. Zum einen wird ihm eine zu enge Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump vorgeworfen. Zum anderen sorgen die hohen Ticketpreise für die Fußball-Weltmeisterschaften für Unmut in der Öffentlichkeit und in Fachkreisen. Hinzu kommt der Fall des Nationalspielers Jonathan Balogun, der für zusätzliche Kontroversen rund um den Fifa-Chef sorgt.
Statt sich diesen Herausforderungen konstruktiv zu stellen, empfiehlt Infantino seinen Kritikern nun, zu meditieren oder zu beten. Diese Reaktion zeigt wenig Bereitschaft zur Reflexion und könnte seine Position eher schwächen als stärken. Der Fifa-Chef nutzt damit eine Strategie, die auf Ablenkung statt auf offene Diskussion setzt.
Quelle: www.spiegel.de

