Spaniens Ligachef attackiert Infantino: Rücktritt gefordert

Die Kritik an Fifa-Präsident Gianni Infantino wächst deutlich. Nachdem sein umstrittener Plan zur Finanzierung der Weltmeisterschaft gescheitert ist, mehren sich die Forderungen nach einem Führungswechsel an der Spitze des Weltverbandes.
Javier Tebas, der mächtige Chef der spanischen La Liga, hat sich nun unmissverständlich gegen Infantino positioniert. Der spanische Funktionär fordert ein neues Führungsteam bei der Fifa und kritisiert damit indirekt die Arbeit des italienisch-schweizerischen Präsidenten.
Besonders bemerkenswert ist auch die Kritik des nordamerikanischen Verbandes Concacaf, der Infantino eine ganze Serie von Fehlentscheidungen vorwirft. Diese schwerwiegenden Vorwürfe deuten darauf hin, dass das Ansehen des Fifa-Chefs durch die gescheiterten Pläne erheblich Schaden genommen hat.
Der Streit um den WM-Investorenplan hatte bereits für erhebliche Spannungen in der internationalen Fußballgemeinschaft gesorgt. Nun droht die innere Zerrüttung des Weltverbandes weiter zuzunehmen, wenn sich mehr Stimmen für einen Wechsel an der Spitze erheben sollten.
Quelle: www.spiegel.de

