Infantino verliert Unterstützung: Großbritannien entzieht dem FIFA-Boss die Gefolgschaft

Die Zeit wird für FIFA-Präsident Gianni Infantino eng. Der Schweizer Funktionär muss sich auf veränderter politischer Bühne umsehen, nachdem wichtige europäische Partner ihre Unterstützung aufgekündigt haben.
Die Verbände aus Wales und England haben angekündigt, bei der Präsidentschaftswahl im März 2027 ihre Stimmen nicht mehr für Infantino abgeben zu wollen. Das ist ein erheblicher Rückschlag für den amtierenden Machthaber an der Spitze des Weltfußball-Verbandes, der sich bislang auf die Rückendeckung der etablierten Fußball-Nationen verlassen konnte.
Geschwächt durch den Abfall etablierter Partner sucht Infantino nun nach neuen Bündnispartnern. Einem Bericht zufolge könnte der FIFA-Boss dabei sogar auf die Unterstützung der US-Regierung setzen. Die Vereinigten Staaten könnten für den 54-Jährigen zu einem wichtigen Verbündeten in seinem Kampf um die Wiederwahl werden.
Die kommende Wahl in knapp zwei Jahren verspricht damit, spannender zu werden als manche seiner bisherigen Antritte. Infantino muss beweisen, dass er trotz des Verlusts von traditionellen Unterstützern genug Rückhalt für eine erfolgreiche Kandidatur mobilisieren kann.
Quelle: www.t-online.de



