Der stille Architekt: Wie Luis de la Fuente Spanien zur WM-Sensation macht

Spanien schreibt bei dieser Weltmeisterschaft eine Erfolgsgeschichte, die vor allem durch eines besticht: die beeindruckende Effektivität. Die Iberer haben sich bereits Top-Favorit Frankreich zur Brust genommen und damit eindrucksvoll demonstriert, dass sie ein ernstzunehmender Kandidat um die Krone sind. Doch während die Mannschaft international in den Fokus rückt, bleibt eine zentrale Figur in den Hintergrund: Nationaltrainer Luis de la Fuente.
Der Coach aus Spanien besticht durch eine bemerkenswerte Gelassenheit. Während ringsum viele Stimmen laut werden und die Erwartungen ins Unermessliche wachsen, bewahrt de la Fuente eine innere Ruhe, die sich offensichtlich auch auf sein Team überträgt. Diese Gelassenheit ist es, die den Trainer vielen noch relativ unbekannt macht – obwohl er maßgeblich für den bisherigen Turniererfolg seiner Mannschaft verantwortlich ist.
De la Fuente zeigt, dass großer Erfolg nicht immer mit großer medialer Präsenz einhergehen muss. Sein Fokus liegt ganz auf der Arbeit mit der Mannschaft, auf taktischen Details und der Entwicklung eines Systems, das spanischen Fußball mit modernem Pragmatismus verbindet. In einer Zeit, in der Trainer oft polarisieren und polarisieren müssen, setzt der Spanier auf ruhige Hand und bewährte Qualitäten – und die Ergebnisse sprechen für diese Herangehensweise.
Quelle: www.n-tv.de

