Frauen-Bundesliga könnte sich strukturell neu erfinden – Playoffs für die Meisterschaft im Gespräch
Der neu gegründete Ligaverband der Frauen-Bundesliga arbeitet an grundlegenden Veränderungen für die Zukunft des deutschen Frauenfußballs. Bei den Überlegungen zur Vermarktung der Medienrechte stehen auch strukturelle Neuerungen auf der Agenda, die das Gesicht der Liga deutlich verändern könnten.
Besonders bemerkenswert ist der Gedanke, das Titelrennen nicht mehr über die klassische Ligaspiel-Saison, sondern über ein Playoff-System zu entscheiden. Dies würde eine spannungsgeladene Abschlussfase mit K.o.-Spielen mit sich bringen und könnte das Interesse von Zuschauern und Medienpartnern erheblich steigern.
Darüber hinaus wird eine ganze Reihe weiterer Anpassungen diskutiert. Dazu gehört die Abkehr vom Montags-Spieltag, was Clubs und Fans gleichermaßen entgegenkommen dürfte. Auch die Einführung von Konferenz-Schaltungen nach dem Vorbild der Männer-Bundesliga wird erwogen – ein Format, das die Spannung am Spieltag erhöht und mehrere Partien zeitgleich präsentiert.
Mit diesen innovativen Ansätzen versucht der Ligaverband, die Frauen-Bundesliga attraktiver zu gestalten und bei der Verhandlung über die TV-Rechte bessere Positionen zu erreichen. Die Veränderungen könnten maßgeblich dazu beitragen, den Frauenfußball in Deutschland auf die nächste Ebene zu heben.
Quelle: www.t-online.de



