Infantino gibt umstrittene WM-Verkaufspläne auf – Spekulationen um seine Zukunft

Fifa-Präsident Gianni Infantino hat sich von seinen kontroversen Plänen zum Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft verabschiedet. Das Vorhaben, das international auf massive Kritik gestoßen war, wird nicht weiter verfolgt.
Mit dieser Entscheidung reagiert Infantino auf den massiven Widerstand gegen seine Idee. Fußballverantwortliche, Verbände und Medien hatten die geplanten Maßnahmen heftig kritisiert und den Weltverband unter Druck gesetzt.
Die internationale Presse wertet die Kehrtwende als Niederlage für den Fifa-Chef persönlich. Mehrere renommierte Medienunternehmen spekulieren bereits offen darüber, wie lange Infantino noch an der Spitze des Weltverbands bleiben könnte. Manche Beobachter sehen die jüngsten Ereignisse als Zeichen erodierender Unterstützung für den Präsidenten.
Während Infantino die Entscheidung als Sieg des Fußballs über Reformbemühungen darstellt, deuten internationale Kommentatoren darauf hin, dass sein Einfluss innerhalb des Verbands schwinden könnte. Die kommenden Monate dürften zeigen, wie nachhaltig diese Krise für die Stellung des Fifa-Präsidenten ist.
Quelle: www.spiegel.de

