Infantino nimmt nach WM-Ende Kritiker ins Visier
Nach dem Abschluss der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 nutzte Fifa-Präsident Gianni Infantino eine Gelegenheit, um gegen Medienvertreter und Kritiker des Turniers Stellung zu nehmen. In einer Stellungnahme ohne anschließende Diskussionsmöglichkeit griff der Verbandschef verschiedene Kontroversen um das Großereignis direkt an.
Infantino adressierte dabei konkrete Streitpunkte, die während des Turniers öffentlich debattiert worden waren. Mit der bewussten Ablehnung von Nachfragen seitens der Journalisten machte der Fifa-Chef deutlich, dass er eine einseitige Kommunikation gegenüber einem offenen Austausch bevorzugte. Damit folgte er einem Muster, das in der jüngeren Geschichte des Weltverbandes wiederholt zu beobachten war.
Die Reaktion Infantinos verdeutlichte die angespannte Beziehung zwischen der Fifa-Führung und Teilen der Öffentlichkeit, die regelmäßig Fragen zur Transparenz und Governance des Verbandes aufwerfen. Ob die defensive Strategie zur Verbesserung der Reputation des Verbandes beitragen wird, bleibt fraglich.
Quelle: www.t-online.de

