Schweiz bezwingt Kolumbien in dramatischem Elfmeterschießen

Die Schweizer Nationalmannschaft hat sich bei der WM 2026 auf nervenaufreibende Art und Weise gegen Kolumbien durchgesetzt. Nach einer torlosen, kämpferisch geprägten Partie über die vollen 120 Minuten entschied das Elfmeterschießen über den Einzug in die nächste Runde.
Dabei zeigten die Schweizer, insbesondere in der regulären Spielzeit, wenig offensive Brillanz. Über weite Strecken fehlte es der Mannschaft an Durchschlagskraft und kreativen Ansätzen, um die kolumbianische Defensive wirklich in Bedrängnis zu bringen. Doch defensiv hielten die Eidgenossen stand und ließen sich nicht aus dem Konzept bringen.
Im entscheidenden Elfmeterschießen sollte sich diese Widerstandsfähigkeit auszahlen. Rubén Vargas trug sich in die Schützenliste ein und überwand seinen gleichnamigen Gegner im kolumbianischen Tor. Auch Manuel Akanji bewies Nervenstärke vom Punkt – für den Abwehrspieler ein besonderer Moment, gelang es ihm doch, ein persönliches Trauma zu überwinden.
Letztendlich war es aber ein Mannschaftserfolg, der den Schweizern den Sprung in die nächste Phase bescherte. Die Kollektivleistung in dieser Prüfung zahlte sich aus und ermöglichte der Schweiz den Weiterkommen trotz einer phasenweise enttäuschenden Leistung in der regulären Spielzeit.
Quelle: www.spiegel.de



