Wales entzieht Infantino die Unterstützung für mögliche Wiederwahl

Der walisische Fußballverband macht Ernst und positioniert sich klar gegen eine erneute Amtszeit von FIFA-Präsident Gianni Infantino. Nach dem gescheiterten Investorenprojekt des obersten Weltverbandsfunktionärs signalisiert Wales öffentlichkeitswirksam, dass eine Unterstützung bei einer eventuellen Wiederwahl nicht in Frage kommt.
Damit reiht sich der britische Verband in eine wachsende Liste von Kritikern ein, die dem FIFA-Chef das Vertrauen entzogen haben. Das Debakel um die fehlgeschlagene Investoreninitiative hat das Image Infantinos erheblich beschädigt und führt zu massiven Zweifeln an seiner Führungskompetenz innerhalb der internationalen Fußball-Gemeinschaft.
Die Absage aus Wales ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die Machtverhältnisse rund um die nächste Präsidentschaftswahl verschieben könnten. Weitere Verbände haben sich bereits ähnlich kritisch geäußert, was für Infantino zu einem echten Problem für seine politische Zukunft werden könnte.
Quelle: www.t-online.de



