Yakin kritisiert umstrittene Regel nach Embolo-Platzverweis
Im WM-Viertelfinale zwischen der Schweiz und Argentinien kam es zu einem hitzigen Moment, der Trainer Murat Yakin zur Weißglut trieb. Stürmer Breel Embolo sah die Rote Karte, nachdem er eine offensichtliche Schwalbe begangen hatte – ein klarer Regelverstoß, den der Schiedsrichter zu Recht mit dem Platzverweis ahndet.
Doch Yakns Zorn richtete sich nicht primär gegen die Entscheidung des Referees bezüglich Embolos unsportlichem Verhalten. Vielmehr prangerte der Schweizer Coach eine neue Regeländerung an, die dem Platzverweis vorausgegangen war. Der Trainer beklagte, dass diese Regel das Spiel grundlegend beschädige und den Fußball in ungünstiger Weise verändern würde.
Die Vorgangsweise verdeutlicht die zunehmende Diskussion um moderne Regelinterpretationen im Fußball. Während Embolos Verhalten eindeutig zu ahnden war, entzündete sich der Konflikt an den grundsätzlichen Vorgaben, nach denen der Schiedsrichter zu urteilen hatte. Für Yakin war dies ein Symbol für problematische Entwicklungen im modernen Profifußball.
Quelle: www.n-tv.de



